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Kategorie: Allgemeines

Diese Kategorie umfasst Beiträge, die sich allgemein mit dem Blog auseinandersetzen.

6 einfache Tipps für den privaten Teil im Home-Office-Alltag

Dieser Artikel ist der dritte und letzte in der Reihe „Wie du im Vollzeit-Home-Office Arbeit und Alltag mit Kind unter einen Hut bekommst“. Die beiden vorhergehenden Artikel sind Vollzeit-Home-Office mit Kind und 7 hilfreiche Tipps für die Arbeit im Home-Office.

Die Ideen, die ich dir in diesen Artikeln vorstelle, entspringen unseren Erkenntnissen aus vielen Jahren unregelmäßigem, aber häufigem Home-Office. Die Tipps für den privaten Teil im Home-Office-Alltag basieren jedoch eher auf den Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen der Corona-Krise gemacht haben.

Tipps für den privaten Teil im Home-Office-Alltag

#1 – Stimme dich mit deiner Partnerin/deinem Partner ab

Egal, ob du alleine im Home-Office bist, oder mit deiner Partnerin/deinem Partner. Regel Nummer 1 ist: Stimme dich mit ihr/ihm ab.

Bisher seid ihr wahrscheinlich morgens aus dem Haus ins Büro bei unterschiedlichen Arbeitgebern gegangen und erst am Nachmittag bzw. Abend wieder gemeinsam Zuhause gewesen.

Jetzt sieht es ganz anders aus. Wenn nur einer von euch im Home-Office ist, dann muss dem anderen klar sein, dass dies kein Urlaub ist. Es wird ganz normal gearbeitet und es kann nicht einfach einmal die Wäsche gemacht oder der Keller aufgeräumt werden.

Wenn dann auch noch ein Kind Zuhause ist, dann ist alles noch viel komplizierter.

Wenn ihr nun Beide, über mehrere Wochen von zu Hause aus arbeitet, dann ist das eine total ungewohnte Situation für euch. Wenige Paare haben über solch einen langen Zeitraum soviel Zeit gemeinsam verbracht. Da wird es nicht einfacher, wenn ihr dabei noch arbeiten müsst.

Ihr habt unterschiedliche Arbeitsweisen und Rituale. Stimmt euch ab, wie ihr jeweils am liebsten an eure Aufgaben herangeht. Klärt, wer wann welche Meetings macht und wer wann dringend Ruhe benötigt. Plant zusammen die Arbeitsplätze. Stimmt euch ab, wer in welchen Momenten für die Kinder da ist und besprecht, was für euch in euren vier Wänden noch besprochen werden muss.

Ansonsten ist die Gefahr groß, dass aus der Corona-Krise eine Familien-Krise wird.

#2 – Sandkasten auf dem Balkon

Adam spielt unglaublich gerne im Sandkasten. Dass wir nun nicht mehr auf den Spielplatz gehen dürfen, war besonders in den ersten Tagen schwer für ihn.

Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern, in der wir vor einem mit Flatterband abgesperrten Sandkasten standen und Adam sagte: „Papa, Adam kann unter drunter gehen. Nur kurz, ja?“ Das hat mich schon ein bisschen traurig gemacht.

Daher haben wir uns einen kleinen Sandkasten auf dem Balkon eingerichtet. Als Basis diente ein großer und tiefer Pflanzenkübeluntersetzer.

Das kannst du ohne viel Aufwand nachmachen. Es gibt auch spezielle kleine Sandkästen zu kaufen, außer sie wurden gehamstert…

#3 – Mittagsspaziergang

Nutze den Mittag, um einen Spaziergang mit dem Nachwuchs zu machen. Bewegung ist für euch alle gut. Vielleicht nimmst du auch den Kinderwagen mit und lässt ihn im Kinderwagen einschlafen. Macht das gemeinsam, auch wenn der Nachwuchs schon mit dem anderen Elternteil draußen war.

Es lassen sich auf dem Spaziergang gleich die notwendigen Einkäufe erledigen. Mittags sind die Geschäfte nicht so gefüllt und du musst später nicht noch einmal raus.

#4 – Mittag vorkochen

Nicht wenige unterschätzen die Zeit, die es braucht, ein ordentliches Mittagessen zuzubereiten. Besonders wenn man früher in die Kantine oder ins Restaurant gegangen ist. Im Vollzeit-Home-Office mit Kind wird es noch einmal schwieriger.

Daher meine Empfehlung für dich:
Wenn du dir abends oder mittags Essen machst, dann mache mindestens doppelte Portionen. So sparst du dir die Vorbereitungszeit für das nächste Mittagessen.

#5 – Vermeide Ablenkungen durch Hausarbeit

Ein großer Vorteil der Heimarbeit ist es, dass du dich besser vor unkoordiniert hereinprasselnden Arbeitsthemen abschotten kannst.

Im Gegensatz dazu lauern auf dich in den eigenen vier Wänden aber die Wäscheberge, die Spülmaschine, die ausgeräumt werden muss, die dreckigen Fenster, durch die kein Sonnenstrahl mehr seinen Weg ins Innere findet.

Spühlmaschine ausräumen

Und die ganzen anderen Dinge, die du schon ewig erledigen wolltest, aber bisher nicht dazu gekommen bist.

Du warst ja auf Arbeit.

Lasse dich davon nicht ablenken. Arbeit ist Arbeit, auch im Home-Office. Nutze dafür dann eher die Zeit, die du durch den weggefallenden Arbeitsweg einsparst.

Oder lege dir einen der kleinen, immer besser werdenden, elektronischen Helfer zu. Wir haben auch einen Staubsaug- und einen Wischroboter.

#6 – Mache Sport

Du solltest sowieso Sport machen, aber in einer Zeit, in der du so wenig wie möglich die eigenen vier Wände verlassen sollst, in einer Zeit wo die physische und psychische Belastung für die meisten von uns noch nie größer war, in dieser Zeit benötigst du dringend körperlichen Ausgleich.

Mache Sport!

zuhause Fahrradfahren

Neben Laufen oder Fahrrad fahren kann ich besonders Fitnessübungen mit dem eigenen Körpergewicht empfehlen. Mein Tipp sind hier die Bücher von Mark Lauren (Amazon Link). Die App You Are Your Own Gym (Google Play, Apple Store) ist eine gute Ergänzung zu seinen ersten Büchern. Auf seiner Website hat er noch weitere interessante Trainingsangebote.

Probiere es ruhig aus. Der Zeitaufwand ist gering. Mit Warm Up und Cool Down nie länger als eine Stunde. Es gibt auch gezielte Übungen, die weniger als 30 Minuten dauern und sogar noch viel kürzer sein können. Sie lassen sich auch alle in den eigenen vier Wänden durchführen.

Hast du noch weitere Tipps für Vollzeit-Home-Office mit Kind – oder auch ohne?

Ich hoffe, dass dir diese Tipps für den privaten Teil im Home-Office-Alltag dabei helfen können, deinen persönlichen Alltag in Zeiten der Corona-Krise noch besser zu gestallten.

Wenn du weitere Ratschläge hast, die dir in dieser Situation weitergeholfen haben, dann hinterlasse doch bitte einen Kommentar mit einer kleinen Beschreibung. Damit kannst du uns allen weitere Ideen geben.

Wenn dir dieser Beitrag oder einer der anderen aus dieser Reihe gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihn weiterempfiehlst.

Bis dahin bleibe gesund.


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7 hilfreiche Tipps für die Arbeit im Home-Office

Im letzten Beitrag habe ich dir einen Beispiel-Tagesablauf vorgestellt, wie zwei vollzeitarbeitende Eltern im Home-Office den Tag bestreiten können, wenn sie sich gleichzeitig um ein oder mehrere Kinder kümmern müssen.

In diesem Beitrag möchte ich dir noch zusätzlich 7 hilfreiche Tipps für die Arbeit im Home-Office mitgeben, die sich bei uns bewährt haben.

7 hilfreiche Tipps für die Arbeit im Home-Office

#1 – Fester Arbeitsplatz

Als Erstes solltest du dir deinen Arbeitsplatz einrichten. Es muss nichts besonderes sein. Wichtig ist eher, dass du einen festen Ort hast.

Bild mit kleinem Arbeitsplatz im Home-Office

Der Start in den Arbeitsalltag geht schneller, da du nicht alles zusammensuchen musst. Die gewohnte Umgebung ist auch eine gute Stütze für konzentriertes Arbeiten.

Wenn du Glück hast, erlaubt dir dein Arbeitgeber, in dieser besonderen Situation, sogar Monitor(e), Dockingstation oder anderes Equipment mit nach Hause zu nehmen.

Die feste Arbeitsumgebung hilft vielleicht auch deinem Kind besser zu verstehen, wann du „auf Arbeit bist“ und dass du dann auch etwas Ruhe benötigst.

#2 – Nicht an den Arbeitsplatz fesseln

So wichtig es ist einen festen Arbeitsplatz zu haben, solltest du dich nicht an diesen fesseln. Gerade mit Kind musst du spontan sein und solltest dafür nicht komplett aus deiner Telefon- oder Videokonferenz aussteigen müssen.

Besorge dir daher ein gutes Bluetooth-Headset oder lasse die Audio-Teilnahme auf dein Smartphone weiterleiten. Dieses solltest du am besten aber auch mit einem Headset nutzen.

Dadurch bist du flexibel, kannst dich um dein Kind kümmern, Essen zubereiten, Post entgegennehmen, den dringend benötigten Kaffee machen oder einfach nur durch die Gegend tigern.

#3 – Erreichbarkeit mit Team besprechen

Gerade wenn du Kinder hast und weißt, dass du nur in bestimmten Zeitabschnitten verlässlich erreichbar bist, solltest du das im Team ansprechen.

Bitte nicht stören.

Diese Information hilft dem Team die Termine, an denen du teilnehmen sollst, entsprechend einzuplanen. Es kann auch besser nachvollziehen, wenn du Anrufe oder Termineinladungen außerhalb dieser Zeit ablehnst.

Gute Teams nehmen aufeinander Rücksicht und unterstützen sich gegenseitig.

#4 – Pausen nicht vergessen

Ganz wichtig und im Home-Office gerne vergessen:

Pausen machen!

Im Vollzeit-Home-Office mit Kind benötigst du die Pausen noch viel häufiger.

Es wird gerne unterschätzt, wie erholsam die kleinen Pausen sind, die man beim Wechsel des Meetingraums, beim Gang zum Kaffeeautomaten oder auf dem Weg in die Kantine macht.

Kaffeepause im Home-Office

Diese Pausen fallen im Home-Office weg. Daher mache jede halbe Stunde fünf Minuten oder jede volle Stunde zehn Minuten Pause. Stelle dir dafür Erinnerungen ein.

Mein Tipp: Orientiere dich an der Pomodoro-Technik. Das könnte auch deiner Produktivität zu Gute kommen.

#5 – Schaffe Raum für Persönliches

Weil man sich nun nicht mehr täglich im Büro oder auf den Fluren begegnet, entfallen auch die vielen kleinen Möglichkeiten sich abseits des Arbeitsgeschehens auszutauschen.

Es besteht das Risiko, dass das Teamgefüge auseinanderbricht.

Um das zu verhindern, ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen, auch in den Telefon- oder Videokonferenzen über Privates zu sprechen.

Eine gute Gelegenheit ist der Beginn eines Termins. Meist muss man eh auf die letzten Teilnehmer warten. Nutze die Gelegenheit und frage in die Runde, wie es Zuhause läuft oder wie das Team mit der Situation zurechtkommt.

Du kannst auch anregen, dass ihr ein morgendliches „Skype-Up“, „Zoom-Up“ oder einfach ein klassisches „Stand-Up“ am Telefon macht. Dort habt ihr dann die Gelegenheit euch über den letzten und den bevorstehenden Tag auszutauschen. Probleme, die eure Arbeit gerade behindern, solltet ihr dort ebenso ansprechen können. Ihr solltet diese drei klassischen Stand-Up-Regeln aber darum erweitern auch explizit über nicht-berufliche Dinge zu sprechen und darüber, wie es euch gerade geht.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Kanal zur Verfügung zu stellen, in dem sich das Team auch ohne explizite Termineinladung austauschen kann. Das könnte ein Chat-Room oder eine Gruppe in einem dienstlich freigegebenen Messenger sein.

Das erhöht auch die Chance Informationen zu erhalten, die du sonst nur über den Flurfunk erhalten hättest.

#6 – Dokumentationen von regelmäßigen Themen

Es hat sich im Internet schon seit Jahrzehnten als hilfreich herausgestellt, häufig vorkommende Fragen in Form eines FAQs zu sammeln und die Antworten zu dokumentieren. Dennoch wird es gerade im Arbeitsalltag immer noch selten gemacht.

Mache das!

Genauso sinnvoll ist es, wenn du sich wiederholende Arbeitsabläufe niederschreibst. Im Idealfall beschreibst du den Arbeitsablauf so, dass ihn jemand anderes aus deinem Team ohne viel Hintergrundwissen nachvollziehen kann.

Dadurch ist dein Wissen nicht nur an dich gebunden, sondern du kannst bei Fragen auf die FAQ verweisen – ohne viel Text zu schreiben – oder Aufgaben zur Entlastung abgeben. All das hilft dir, dich auf deine wesentlichen Aufgaben zu fokussieren.

Außerdem stellt es sicher, dass dich jemand zumindest in den Routine-Aufgaben vertreten kann. Gerade in der jetzigen Situation ist das wichtig.

#7 – Mache Feierabend

Your home is your workbench. Diese Losung gilt zur Zeit für viele. Das bedeutet aber auch, dass die Grenze von Arbeit und Privatem maximal verwischt. Wo du normalerweise deinen Büroplatz inklusive PC und Telefon nicht nur physisch sondern auch mental verlässt, befindet er sich jetzt wahrscheinlich in deinem Wohnzimmer.

Eine Folge könnte sein, dass du – tief konzentriert und vollständig im Flow – die Zeit vergisst und viel länger arbeitest als sonst. Das ist in der Regel der ideale Zustand, um Themen positiv voranzubringen. Wenn du aber gedanklich so tief versunken bist, kann es passieren, dass du Warnsignale deines Körpers nicht mehr wahrnimmst.

Es kann aber auch dazu führen, dass du dich ständig genötigt fühlst nach neuen Mails zu sehen oder einfach nicht abschalten kannst, da du die Arbeit ständig im Sichtfeld hast.

Beide Situationen können bewirken, dass du dich in eine für deine Gesundheit schwierige Situation bringen kannst.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du den Feierabend auch im Home-Office einhältst. Im Tipp #3 – Erreichbarkeit mit Team besprechen solltest du im Team klären zu welchen Zeiten du erreichbar bist und wann nicht. Dazu gehört auch der Feierabend.

Mache den Laptop aus und wenn ständig der Zwang da ist auf dein Smartphone zu sehen, dann schalte es ebenfalls aus oder wenigstens in den Flugmodus.

geschlossener Laptop

Solltest du viel über dein privates Smartphone arbeiten, dann schalte doch die Gruppen-Benachrichtigungen stumm und deaktiviere den automatischen Abruf der E-Mails.

Es ist wichtig, dass du dich regenerierst. Gehe liebe eine kleine Runde spazieren. Wer weiß wie lange die Corona-Krise noch anhält.

Weitere Tipps für das Arbeiten im Home-Office

Ich hoffe dir mit diesen 7 hilfreichen Tipps für die Arbeit im Home-Office dabei helfen zu können, deinen Arbeitsalltag angenehmer gestalten zu können.

Der nächste Beitrag wird sich dann eher auf Tipps für die private Seite des Home-Office-Alltags fokussieren.

Wenn du noch weitere Ratschläge benötigst, dann höre doch einmal in die Folge Produktiv im Homeoffice: So arbeitest Du auch zuhause fokussiert – Cordula Nussbaum des Podcasts Bewohnerfrei von Tobias Beck rein. Dort gibt es noch weitere interessante Tipps zu diesem Thema.

Passenderweise hat Google zum Thema Remote Work eine Google-interne Studie durchgeführt und unter dem Titel Working together when we’re not together eine Zusammenfassung herausgebracht.

Einige der dort enthaltenen Tipps können auch aufs Home-Office übertragen werden. Der Blick dort rein und in die verlinkten Ressourcen lohnt sich.

Sicher hast du auch schon gute Erfahrungen im Home-Office gesammelt. Lasse uns doch daran teilhaben und hinterlasse einen Kommentar unter diesem Artikel.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, würde ich mich darüber freuen, wenn du ihn deinen Freunden, Bekannten und Kollegen weiterempfiehlst.

Bis dahin bleibe gesund.


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Rückblick auf die KW15 und KW16 2020

Zwei Wochen sind schon wieder ins Land gezogen. Daher ist es Zeit für den Rückblick auf die Wochen KW15 und KW16 2020.

Im Folgenden gebe ich dir eine kurze Zusammenfassung der letzten beiden Wochen mit einem Schwerpunkt auf empfehlenswerte Dingen, die ich mir angehört, angesehen und durchgelesen habe.

Sicherlich ist etwas dabei was auch dein Interesse weckt.

Rückblick

Ich wollte eigentlich auf einen wöchentlichen Rhythmus des Rückblicks umsteigen. Die KW15 war dafür aber doch nicht gut geeignet. Zum einen Stand mein Urlaub bevor und ich musste Arbeitsthemen entsprechend abschließen oder so aufbereiten, dass sie auch ohne mich weitergeführt werden konnten.

Zum anderen hätte ich auch wieder nur viele Quellen zur Corona-Krise weitergeben können. Ich möchte aber langsam den Fokus von SARS-CoV-2, COVID-19, Coronavirus, etc. weglenken. Wir werden in den nächsten Wochen noch genügend damit zu tun haben.

Glücklicherweise konnte ich mich aber im Urlaub in KW16 auch mit anderen Themen beschäftigen. Meine Frau hat gearbeitet – Sie hatte die Woche davor Urlaub – und so habe ich viel mit Adam unternommen.

Darüberhinaus wollte ich wieder etwas mehr für den Blog schreiben. Im Austausch mit Freunden und Bekannten habe ich festgestellt, dass jeder, der gerade im Home-Office ist – vielleicht auch noch mit Kind oder Kindern – eine andere Strategie hat, diese anstrengende Zeit zu bewältigen. Es waren auch immer wieder gute Tipps dabei, die wir bei uns umsetzen konnten.

Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich eine kleine Serie zum Thema „Wie du im Vollzeit-Home-Office Arbeit und Alltag mit Kind unter einen Hut bekommst“ starte. Entstanden sind die folgenden drei Beiträge. Wovon die letzten beiden erst im Laufe der folgenden Woche (KW17) veröffentlicht werden :

Nun möchte ich dir aber den eigentlich interessanten Rückblick und die Empfehlungen aus den letzten beiden Wochen geben.

Buch-Empfehlungen

Ich lese gerade Democratizing Innovation von Eric von Hippel (Amazon), aber dazu kann ich noch keine Einschätzung abgeben. Die Kindle-Version ist aktuell (2020-04-19) immerhin kostenlos erhältlich.

Artikel-Empfehlungen

  • Coronavirus: Kontaktverfolgung wird Teil von Android und iOS – Das nervige Corona-Thema gleich zu Anfang. Die Kontaktverfolgung per Smartphone-Apps wird schon länger diskutiert. Apple und Google möchten den Mechanismus nun direkt im Betriebssystem implementieren. Grobe Details dazu gibt es im verlinkten Artikel.
  • Künstliche Intelligenz versus Corona – Da ich mich ja auch sehr für künstliche Intelligenz interessiere ist mir diese Seite aufgefallen. Eine kleine Übersicht über aktuelle Ideenwettbewerbe im Kampf gegen Corona und schon umgesetzt oder sich in Umsetzung befindlicher Projekte, die Ansätze der künstlichen Intelligenz nutzen.
  • New Work Definition – Was ist New Work oder Neues Arbeiten? Die empfohlene Seite gibt dir darüber einen Überblick. Viele der dort empfohlenen Grundkonzepte können gerade jetzt dabei helfen den Laden am Laufen zu halten.
  • Als habe man die eigene Seele an den Internet-Teufel verkauft – Mal wieder ein kleiner Abstecher in die deutsche Start-Up-Szene. Diesmal aber eher in die Geschichte von Rocket Internet und dessen Einfluss auf seine ersten Mitarbeiter und deren Folgegründungen.
  • Alleine einschlafen – Und zum Schluss etwas beruhigendes. Wer auf der Suche nach Tipps ist, wie der Nachwuchs (wieder) alleine ein- und durchschläft, sollte einen Blick riskieren. Besonders jetzt ist es wichtig den Schlaf gut nutzen zu können.

Podcast-Empfehlungen

  • Faszination Extremsport – spannende Geschichten aus einem Leben am Limit – Joey Kelly – Tobias Beck – Eine Podcast Folge zum Thema Motivation und Mindset. Ich war ja nie Fan der Kelly Family (ja, das waren immer nur die anderen ;-)), aber dieses Interview mit Joey Kelly ist wirklich hörenswert. Es gibt interessante Einblicke in die „Company Kelly Family“. Entscheidender für diese Hör-Empfehlung an dich war aber die Ausdauer, die die gesamte Family und speziell Joey Kelly über die Jahre aufgebracht haben.
  • Elon Musk: Tesla Autopilot und Elon Musk: Neuralink, AI, Autopilot, and the Pale Blue Dot – Eine Doppelfolge mit Elon Musk auf dem AI Podcast von Lex Fridman. Spannende Gespräche mit Elon Musk zu seinen „Projekten“ Tesla Autopilot und Neuralink. Ein sinngemäßes Zitate von Musk: „Der Kauf eines Teslas ist eine Investition in die Zukunft, da die Hardware darauf ausgelegt ist autonom zu fahren.“ Da der Besitzer dann mit dem Fahrzeug Geld verdienen kann sollte der Wert eines Teslas demnach bald steigen. Der Cash-Flow ebenso. Solche Aussagen gibt es einige im Podcast. Damit gibt der Podcast einige interessante Einblicke in Musks Denkweise.
  • Disziplin halten – Gabor Steingart – Auch ein Automobil-Chef, aber eine ganz anderes Gespräch als die Podcasts mit Elon Musk. Natürlich auch der aktuellen Situation zur Corona-Krise geschuldet, aber auch dem Gesprächspartner, der den Fokus weniger auf die technischen Details als das große Ganze legt. Dennoch oder gerade deshalb gut anzuhören was der Vorstandsvorsitzende des weltweit größten Automobilkonzerns zu erzählen hat.
  • (Dauerempfehlung) Coronavirus-Update: Virologe Christian Drosten informiert – NDR Info – Gesamter Podcast – Dieser Podcast wird bis auf weiteres wohl eine Dauerempfehlung von mir an dich sein. Dessen Sendefrequenz hat sich zwar von täglich auf zweitäglich geändert. Dadurch büßt er aber nicht an Aktualität ein, sondern gewinnt wieder ein wenig an wissenschaftlicher Tiefe. Also, wenn dich wissenschaftliche Fakten zur Corona-Krise interessieren, dann höre diesen Podcast. Mehr benötigst du nicht.

Das war der Rückblick auf die KW15 und KW16 2020. Weitere Beitrag aus dieser Rubrik findest du unter der Kategorie Rückblicke.

Bis demnächst und und bleibe Gesund!


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Vollzeit-Home-Office mit Kind

Ich habe ja schon des Öfteren erwähnt, dass meine Frau und ich eine Vollzeitanstellung haben. Da wir viele hunderte Kilometer von unseren Familien entfernt wohnen, sind wir auf die unterstützende Betreuung in der Kinderkrippe angewiesen.

Wie so vieles andere auch ist nun aber die Arbeitswelt und besonders die Kinderbetreuung stark durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingeschränkt. Sicher bist du davon ebenfalls betroffen.

Wir haben für uns eine praktikable Lösung gefunden, wie wir im Vollzeit-Home-Office mit Kind gut durch die Zeit kommen.

Daher möchte ich dir im Folgenden ein paar unserer Best Practices vorstellen. Vielleicht können sie dir dabei helfen, deinen eigenen Home-Office-Alltag zu gestalten.

Home-Office ist nichts neues für uns

Ich habe das Glück in einem Team zu arbeiten, welches von einem aufgeschlossenen und modern agierendem Chef geführt wird. Daher ist die Arbeit im Home-Office nichts neues für mich. Es gab auch schon in der Vergangenheit Gelegenheiten, in denen ich für ein oder sogar zwei Wochen hintereinander von zu Hause aus gearbeitet habe.

Nichtsdestotrotz sind wir natürlich kein Remote-Team und unter normalen Umständen den Großteil der Zeit gemeinsam im Büro oder zumindest auf dem Werksgelände.

Für mich ist Home-Office aber keine Belastung – ganz im Gegenteil. Ich bin ein großer Befürworter von Home-Office. In den eigenen vier Wänden bin ich wesentlich weniger Ablenkungen ausgesetzt. Dadurch kann ich viel konzentrierter und fokussierter arbeiten.

Das galt zumindest vor COVID-19.

Ich war jedoch auch noch nie über einen so langen Zeitraum im Vollzeit-Home-Office mit Kind.

Vorschlag für euren Tagesablauf im Vollzeit-Home-Office mit Kind

Der folgende Beispieltagesablauf ist an unseren eigenen Tagesablauf angelehnt. Er passt gut auf zwei vollzeitarbeitende Elternteile und einem 2,5 Jahre altem Kind. Er setzt aber auch eine gewisse Flexibilität in euren Teams und bei euren Arbeitgebern voraus.

Der Einfachheit halber gehe ich davon aus, dass du die erste Arbeitsschicht übernimmst und formuliere meine Tipps auch dementsprechend.

Im Home-Office ist es wichtig, dass du deine geregelten Zeiten hast. In diesen kannst du effektiv und fokussiert arbeiten. Mit einem kleinen Kind Zuhause ist das aber schwieriger als sonst.

Auf der einen Seite benötigst du die Planbarkeit für den Arbeitsalltag und auf der anderen Seite die Spontaneität, um für dein Kind da zu sein.

Eine Lösung, die ich dir bzw. euch empfehlen kann, besteht darin, dass ihr in einer Art „Schichtbetrieb mit Bereitschaftsdienst“ arbeitet.

Es gibt dann eine Vormittags- und eine Nachmittagsschicht. Die Schichten selbst sind ca. sechs Stunden lang. Die „Bereitschaft“ umfasst die restlichen Stunden. Diese liegen dann außerhalb der Schichten.

Der Elternteil, der gerade nicht in seiner Schicht ist, kümmert sich hauptsächlich um den Nachwuchs und die Hausarbeit. Er hält damit dem anderen Elternteil den Rücken frei, so dass sich dieser auf die Arbeit konzentrieren kann.

Um das so gut wie möglich hinzubekommen, empfehle ich euch die folgenden fünf Voraussetzungen einzuhalten. Dadurch gebt ihr euch die nötige Struktur für den Tag.

Voraussetzung 1: Elternteil 1 übernimmt die Nachtwache

Sind die Kleinen noch in den Krippen- oder den ersten Kindergartenjahren, schlafen sie die Nächte oftmals noch nicht durch.

schlafendes Baby

Solltet ihr dieses Problem nicht haben, dann beglückwünsche ich euch und ihr dürft diesen Abschnitt überspringen.

Dem Rest empfehle ich, dass ihr klar regelt, wer in der Nacht aufsteht, um den Nachwuchs wieder zum Einschlafen zu bewegen.

Dass ihr euch daran haltet, beeinflusst maßgeblich die folgenden beiden Voraussetzungen.

Voraussetzung 2: Der Arbeitstag von Elternteil 2 beginnt um 06:00 Uhr

Wenn du eine Nachteule bist, dann habe ich zuerst eine schlechte Nachricht: Um 06:00 Uhr mit der Arbeit zu beginnen, kann wirklich hart sein. Besonders wenn du es nicht gewohnt bist.

Kaffee im Home-Office

Ich weiß genau, wovon ich da schreibe.

Daher ist es wichtig, dass du nicht noch die Nacht damit zugebracht hast, den Nachwuchs im Bett zu halten.

Idealerweise schläft der Nachwuchs zu dieser Zeit auch noch, so dass du komplett ungestört in den Tag starten kannst. Der Elternteil, der die Nachtwache übernommen hat, sollte versuchen so viel Schlaf wie möglich nachzuholen.

Ist der Nachwuchs aber ein Frühaufsteher, bleiben dir nur die folgenden zwei Varianten:

  1. Du findest eine Möglichkeit, dass sich euer Kind mit sehr wenig Intervention durch dich beschäftigen kann oder
  2. Du gehst das Risiko ein und weckst Elternteil 1

Bei uns funktioniert die Variante 1 zur Zeit ganz gut. Speziell die neuen Spielsachen, die der Osterhase versteckt hat, kommen gut an.

In ganz ausweglosen Situationen musst du vielleicht auch mal das Tablet oder Smartphone herausholen. Dort gibt es einige kleinkindgerechte Apps wie Puzzeln (Kids Puzzle – learn 82 animalsGoogle Play), Luftballons platzen lassen (Kids Balloon Pop Game FreeGoogle Play), die Sendung mit der Maus (Die MausGoogle Play) oder auch YouTube Kids (Google Play).

Achte aber darauf, dass euer Nachwuchs nicht zu lange davor sitzt. Wenn er sich regelmäßig gar nicht davon lösen möchte, dann probiere es mit einem Timer. Das funktioniert bei uns sehr gut.

Voraussetzung 3: Mit Fleißarbeiten starten

Die Morgenstunden zwischen 06:00 Uhr und 08:00 Uhr solltest du damit verbringen, so viele Fleißaufgaben wie möglich zu erledigen.

Das sind dann Aufgaben, die du ohne zusätzlichen Input einfach abarbeiten kannst, wie:

  • die Tagesplanung justieren
  • Mails beantworten
  • Protokolle durchgehen
  • Slides und Dokumente überfliegen
  • (Jira-)Tickets bearbeiten
  • allgemeine Unternehmensnachrichten lesen
  • etc.

Der Morgen ist dazu gut geeignet, da dieser noch sehr ruhig ist.

Ab 08:00 Uhr wird das Arbeitsgeschehen meist lebendiger und die ersten Telkos starten. Ab diesem Zeitpunkt musst du auch im Home-Office aktiv dafür sorgen, dass du dich nicht durch Mails, Chats und Anrufe von deinen Aufgaben ablenken lässt.

Voraussetzung 4: Schichtwechsel erst nach 6 Arbeitsstunden

Den „Schichtwechsel“ solltest du erst vornehmen, wenn du sechs Stunden produktiv gearbeitet hast. Im Idealfall sollte das um 12:00 Uhr sein. In der Realität ist es sicher etwas später, da dem Nachwuchs die Schichten egal sind. Versucht euch aber so zu unterstützen, dass es nicht später als 13:00 Uhr wird.

In der Zeit der ersten sechs Stunden sollten dann auch alle Meetings liegen. Später wird es für dich kaum noch möglich sein, verlässliche Termine abzustimmen oder kurzfristig auf Anfragen zu reagieren. Das ist der Teil, an dem sich dein Team und auch dein Arbeitgeber flexibel zeigen muss.

Voraussetzung 5: Reststunden werden spontan gemacht

Ab Mittag werden dann also die Rollen gewechselt. Elternteil 1 kann nun 100 % Aufmerksamkeit in die Arbeit stecken und du umsorgst den Nachwuchs.

Die restlichen Stunden, die dir noch fehlen, erledigst du spontan. Meist ergibt sich die erste Gelegenheit, wenn der Nachwuchs Mittagsschlaf macht. Spätestens aber am Abend, wenn er im Bett liegt.

Wie hast du deinen Tag im Vollzeit-Home-Office mit Kind – oder auch ohne – strukturiert?

Ich hoffe diese Ratschläge können dir dabei helfen, deinen Alltag besser zu strukturieren. Wenn du selbst Tipps für die Arbeit im Home-Office hast – egal ob mit oder ohne Kinder – dann hinterlasse doch bitte einen Kommentar mit einer kleinen Beschreibung.

Ich freue mich über weitere Anregungen. Vieles davon können wir sicherlich auch anwenden, wenn die Gefahr durch Corona gebannt ist. Wann auch immer das sein wird.

Im nächsten Beitrag werde ich dir weitere Tipps zum Arbeiten im Home-Office im Allgemein und zu Besonderheiten während der Corona-Krise im Speziellen geben. Der übernächste Artikel wird dann diese kleine Serie mit Tipps für die persönliche Seite des Home-Office-Alltags in der Familie beschließen.

Bis dahin bleibe gesund.


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Rückblick auf die KW13 und KW14 2020

Dieser Rückblick auf die KW13 und KW14 2020 ist nun der dritte Beitrag aus der gleichnamigen Rubrik. Die letzten beiden Wochen waren wieder stark von den Beschränkungen der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Maßnahmen geprägt. Einen kleinen Einblick darin, was das für uns bedeutet kannst du im Folgenden lesen. Ebenso gebe ich dir wieder ein paar Empfehlungen, für Medien die du anhören, ansehen oder durchlesen kannst.

Rückblick auf die KW13 und KW14 2020

Meine Frau und ich waren auch die beiden letzten Wochen Vollzeit im Home Office. Parallel betreuten wir abwechselnd unseren Sohn und versuchten ihm die Beschäftigungen und Herausforderungen zu geben, die er benötigt – auch wenn der große Buddelkasten im Innenhof aktuell Tabu ist. Dafür haben wir ihm einen kleinen Sandkasten für den Balkon gebaut. Diesen nutzte er auch tatsächlich fast täglich.

Ansonsten ist es wirklich eine große Herausforderung Kinderbetreuung, Haushalt, Arbeit und sonstige Alltagsaufgaben unter einen Hut zu bekommen. Die Hobby-Projekte köcheln daher auf Sparflamme. Was man dann auch am Projektfortschritt sehen kann.

Das bestätigt wieder einmal wie wichtig eine gute Kita oder Krippe ist.

Auf der anderen Seite komme ich aber auch ins Grübeln, ob die Prioritäten richtig gesetzt sind. Ich bin ja großer Befürworter von Kindergärten und Krippen, da die Sprösslinge dort viele Sachen früher und schneller lernen. Wir haben es durch unseren Kleinen ja selbst mitbekommen.

Es ist aber auch nicht zu verleugnen, dass Kindereinrichtungen eben auch zur „Aufbewahrung“ von Kindern gedacht sind. Sie sollen es den Eltern ermöglichen ihre Arbeitskraft den Unternehmen und dem Staat zur Verfügung zu stellen.

Gerade jetzt, wo wir drei so viel Zeit gemeinsam verbringen können, merken wir was uns eben bisher auch entgangen ist.

Der Alltag ist vorerst aber auf den Kopf gestellt. Keine der so lange erarbeiteten Routinen hat jetzt noch Bestand.

Um zwischen diesen ganzen Gedanken zu verhindern, dass uns die Decke auf den Kopf fällt oder wir gar einen Lagerkoller entwickeln sind wir am Wochenende bei tollem Wetter in den nahe gelegenen Wald gefahren.

Wir haben dort den ganzen Tag verbracht. Der Kleine hatte viel Spaß zwischen den Bäumen und im Moos. Die ersten Insekten, die sich so langsam raustrauen, hat er ganz interessiert beobachtet.

Das war echte Entschleunigung.

Projektfortschritte

Für das Projekt blieb auch in den letzten beiden Wochen wenig Zeit, aber immerhin habe ich im Endspurt noch die Texte für zwei weitere Folgen fertigstellen können. Damit sind es nun 17 Folgen mit Texten. Es fehlen also nur noch 13 für eine vollständige Staffel.

Buch-Empfehlungen

Der Kleine schläft gerade nicht mehr alleine ein. Corona ist da aber nicht schuld. Es hat sich schon vorher angedeutet. Dafür habe ich immerhin Zeit an seinem Bett etwas mehr im Kindle zu lesen. Dementsprechend gibt es zwei Buchempfehlungen von mir:

  • Speed Reading (Amazon-Link) von Tatjana Becker – Da ich gefühlt mehr Texte und Buchempfehlungen erhalte als ich lesen kann, habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht mein Leseverhalten optimieren sollte. Das vorangestellte Buch ist gut für den Einstieg geeignet und gibt dabei auch einen sehr großen Überblick über „richtiges“ Lesen. Es ist nämlich nicht viel damit gewonnen ein Buch schnell hinter sich zu bekommen. Dann musst du das Buch oder den Artikel gar nicht erst zur Hand nehmen. Beim Speed Reading geht es nämlich weniger um Schnell-Lesen sondern vielmehr um Schnell-Verstehen. Speed Reading von Tatjana Becker hilft dir den Einstieg zu finden.
  • Das Café am Rande der Welt: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens (Amazon-Link) von John Strelecky – Dieses kleine Buch nährt sich der ganz großen Fragen nach dem Sinn des Lebens auf erstaunlich einfache Art und Weise. Der Autor konzentriert sich in seiner Erzählung ganz darauf den orientierungslosen Personen Tipps für die Suche nach dem eigenen „Zweck der Existenz“ zu servieren. Damit kommt er der großen Sinnsuche ziemlich nah, ohne dabei ins Unverständliche abzurutschen.

Artikel-Empfehlungen

Obwohl ich aus den oben genannten Gründen seltener dazu komme Podcast zu hören, schaffe ich es dennoch über einige Artikel hinweg zu fliegen. Vielleicht macht sich da schon die Buchempfehlung zum Speed-Reading bemerkbar.

Hier also meine Artikel-Empfehlungen – auch diesmal wieder mit krisengeprägten Inhalten:

Podcast-Empfehlungen

Streaming-Empfehlungen

  • Der Junge muss an die frische Luft (Amazon-Link) – Der Film hatte ja schon gute Kritiken erhalten. Ich selbst dachte es wäre eine typische Hape Kerkeling Komödie, die seine Kindheit zum Thema hat. Aber der Film kommt dann doch ernster und dramatischer daher. Am Ende muss ich feststellen, dass mich schon lange kein Film emotional so mitgenommen hat – im wortwörtlichen als auch übertragenen Sinne.

Was bleibt mir in diesen Zeit noch zu sagen? Haltet Abstand! Haltet zusammen! und bleibt vor allem Gesund!


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Was lief in der KW11 und KW12 2020?

Was lief in der KW11 und KW12 2020? Tja, die letzten beiden Wochen sind stark gezeichnet vom SARS-CoV-2. Obwohl mein erster Artikel in der Rubrik Rückblick gerade einmal zwei Wochen zurück liegt erscheint es mir jedoch unglaublich weit weg. Die Situation hat sich weltweit dramatisch zugespitzt.

Was lief in der KW11 und KW12 2020?

Es sollte dich daher nicht wundern, dass auch dieser Beitrag durch die Geschehnisse beeinflusst ist. Viele meiner Lese- und Hörempfehlungen beschäftigen sich auf irgendeiner Art und Weise mit dem Virus und dem Umgang mit ihm. Da sich die Lage jedoch so schnell verändert, kann es sein, dass die eine oder andere Empfehlung schon nicht mehr aktuell ist.

Obwohl niemand aus unserer Familie mit SARS-CoV-2 infiziert ist, spüren wir die Auswirkungen dennoch direkt. Seit einer Woche sind in München neben Kitas und Schulen auch die Krippen und Großtagespflegen geschlossen. Damit ist unser kleiner Mann zuhause, ebenso wie meine Frau und ich, da wir in der glücklichen Lage sind Home Office machen zu können.

Ich bin schon immer ein großer Befürworter der Heimarbeit. In der Regel kann ich in den eigenen vier Wänden wesentlich konzentrierter und fokussierter Arbeiten. Im Normalfall bin ich da aber auch wirklich alleine zuhause. Das Arbeiten mit gleichzeitiger Kinderbetreuung stellt uns alle gemeinsam aber vor ganz neue Herausforderungen und erfordert komplett neue Strategien.

Zwischen arbeiten, spielen, essen und einkaufen bleibt nicht mehr viel Zeit außer gelegentlich die Nachrichten zu verfolgen oder eine Podcast-Folge zu hören. Den Kontakt mit anderen haben wir schon aus gesundem Menschenverstand so gering wie möglich gehalten. Dadurch waren wir auch schon gut auf die Ausgangsbeschränkungen vorbereitet, die in Bayern seit Samstag gelten. Die Lautsprecherwagen mit den offiziellen Ansagen sind dennoch unwirklich und zum Teil auch gruselig.

Nun aber zum eigentlichen Teil dieses Beitrages:

Projektfortschritte

Im Projekt Tipp des Tages zur finanziellen Bildung lief leider fast gar nichts. Dafür sind die Auswirkungen und Umstellungen auf meinen Alltag gerade zu groß. Das Projekt ist eben nur ein Hobby und steht damit nicht an erster Stelle. Ich habe es aber immerhin geschafft, die Texte für zwei weitere Folgen fertig zu stellen. Es sind also nun 16 Folgen mit ausformulierten Texten.

Podcast-Empfehlungen

Artikel-Empfehlungen

In die Liste der Artikel-Empfehlungen haben es bei mir (leider) nur Artikel geschafft, die mit SARS-CoV-2 und COVID-19 zu tun haben. Davon habe ich in den letzten Tagen einfach zu viele gelesen.

Damit endet meine Zusammenfassung der KW11 und KW12 2020. Bleibe gesund und komme gut durch diese Krise.


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Eine neue Rubrik Rückblick – Was lief in der KW10/2020?

Heute starte ich wieder ein neues Experiment. Schon der letzte Beitrag die Hörbuchvorstellung von „Als Selbst-Entwickler zu privatem und beruflichem Erfolg“ war der Beginn einer neuen Rubrik für ausführliche Empfehlungen von Büchern, Podcast, Filmen oder sonstigen Empfehlungen.

Dieser Beitrag soll der Startschuss für die neue Rubrik Rückblick sein. Diese Rubrik wird, ähnlich wie die Rubrik für Empfehlungen, weniger technisch ausfallen. Dafür habe ich aber das Ziel sie regelmäßig zu aktualisieren. Wenn ich es einrichten kann bekommst du hier wöchentlich neue Beiträge.

Warum eine neue Rubrik Rückblick

Du hast ja sicherlich bemerkt, dass die letzten Beiträge sehr unregelmäßig waren. Das hat vor allem zwei Gründe:

  1. zu wenig Zeit – aber wer hat die schon
  2. es war einfach nicht genügend „Futter“ für dich

Aktuell arbeite ich in meiner freien Zeit einfach sehr viel daran die Folgen für den Tipp des Tages zur finanziellen Bildung zu erstellen. Leider bin ich nicht der geborene Texteinsprecher, so dass dies einfach dauert.

Es ist vor allem Fleißarbeit, deren Inhalt ich dir in wenigen Sätzen zusammenfassen kann. Ein eigener Beitrag dafür wäre einfach nicht angebracht.

Dennoch möchte ich dich über die Fortschritte auf dem Laufenden halten. Zusätzlich möchte ich dich aber auch in einem knappen Format über Themen informieren, die mich sonst noch beschäftigten.

Was ist der Inhalt der neuen Rubrik Rückblick

Die Inhalte der neuen Rubrik Rückblick werden vor allem aus Zusammenfassungen der Projektfortschritte und aus Empfehlungen zu interessanten Podcast-Folgen, Büchern, Artikeln oder sonstigen Quellen bestehen.

Die ein oder andere Anekdote, die ich seit dem letzen Beitrag erlebt habe werde ich hier auch zum Besten geben.

Im Grunde wird diese Rubrik eine Art Wochentelegramm.

Was lief denn nun in der KW10/2020

Sonstiges

Ausnahmsweise beginne ich mit den sonstigen Themen:

In der letzten Woche war ich leider krank. Ich kann euch aber beruhigen, es ist nicht COVID-19. Trotzdem konnte ich in der Zeit nicht viel machen.

Projektfortschritte

Ich habe die Texte für einige, vor einiger Zeit, begonnene Folgen des Tipp des Tages zur finanziellen Bildung abgeschlossen. Inhaltlich geht es in den ersten Folgen hauptsächlich um Grundlagen. In der letzen Woche waren ging es:

  • „Die 7 Phasen zur finanziellen Freiheit“ mit einer Unterfolge zu jeder Phase
  • „Was bedeutet finanzielle Freiheit für dich?“
  • „Setze dir Ziele“
  • „Gegenüberstellung von Vermögen und Verbindlichkeiten“

Damit habe ich immerhin schon die Texte für 14 Folgen erstellt. Aktuell skaliert dieses Vorgehen aber noch nicht so richtig. Schließlich soll irgendwann jeden Tag ein neue Folge zu hören sein.

Podcast-Empfehlungen

Normalerweise höre ich den Großteil meiner Podcasts auf dem Arbeitsweg. Aufgrund meiner Krankheit ist die Liste in dieser Woche nun etwas kürzer. Einige Podcast-Folgen haben es diese Woche aber dennoch in meine Playlist geschafft.

Hier folgt eine Auswahl meiner Wochenfavoriten:

Streaming-Empfehlungen

Ein wenig Streaming-Content am Abend habe ich mir auch gegönnt. Besonders hervorzuheben sind:

  • Babylon Berlin – Staffel 3 – Die ersten beiden Staffeln haben mir sehr gefallen, daher ist die dritte Staffel ein muss für mich. Die goldenen 20er neigen sich ihrem Ende zu, die große Depression macht sich langsam breit und der braune Nazi-Sumpf wird immer größer. Die aufblühende Babelsberger Filmbranche ist von tödlichen Machenschaften unterwandert. Das alles bildet die Basis der unterhaltsamen dritten Staffel. Ich bin noch nicht ganz durch, würde aber schon eine Empfehlung aussprechen.
  • The Founder* – Der Film zur Entstehungsgeschichte der Fastfood-Kette McDonald’s. Ich fand ihn sehr lehrreich, teilweise inspirierend und motivierend, aber auch – passendere Worte sind mir nicht eingefallen – verstörend. Nicht jeder bekommt das was ihm seiner Meinung nach zusteht. Trotzdem eine Empfehlung für jene, die historische Beispiele für disruptive Geschäftsmodelle suchen und die wissen möchten in welchem Business der Burger-Bräter wirklich sein Geld verdient.

Ein bisschen ist dann wohl doch zusammengekommen. Ich hoffe es hat dir gefallen. Gib mir doch bitte Feedback über die Kommentarfunktion, so dass ich die Beiträge weiter verbessern kann.


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Was du von diesem Blog erwarten kannst

Das ist er nun. Mein erster Beitrag.

Zuerst einmal möchte ich mich bei dir bedanken. Noch ist nicht viel in diesem Blog zu lesen. Trotzdem bist du hier und siehst dir die ersten Inhalte an.

In diesem Beitrag möchte ich dir kurz vorstellen, was du in Zukunft von diesem Blog erwarten kannst.

Ideen werden Wirklichkeit

Es macht mir Spaß darüber nachzudenken, wie Probleme aus der Welt geschafft werden können oder wie ein bestimmtes Ziel erreicht werden kann. Oftmals schießt mir auch schnell eine Idee in den Kopf. Dennoch – ich muss gestehen – setze ich davon viel zu wenig in die Tat um.

Das soll sich von nun an ändern.

Ich möchte meine Ideen nicht nur in irgendeine Liste schreiben, in die ich keinen Blick mehr werfe. Ich möchte sie an die Oberfläche bringen. Mit allem, was dazu gehört.

Ich möchte dir die Ideen vorstellen, sie mit dir diskutieren, dir über Fortschritte und Probleme berichten. Ich möchte dir zeigen, wie ich mich an die Dinge herantaste und was ich dabei lerne.

Ich möchte dich also daran teilhaben lassen, wie ich meine Ideen Wirklichkeit werden lasse. Dabei möchte ich dir helfen, deine eigenen Ideen zu verwirklichen.

Was erwartet dich hier noch?

Ich werde dich in diesem Blog in regelmäßigen Abständen über die aktuellen Entwicklungen meiner Ideen informieren. In der Anfangszeit versuche ich ein bis zwei Beiträge im Monat zu posten und diese so aktuell wie möglich zu halten.

Da ich jedoch auch einen interessanten und ausfüllenden Vollzeitjob habe und die Ideen sowie dieses Blog in meiner Freizeit weiterentwickle, kann durchaus ein kleiner zeitlicher Versatz entstehen.

Wenn du an tagesaktuelleren Informationen interessiert bist, dann lade ich dich ein, auch auf meinen Blog-Profilen auf YouTube, Facebook und Twitter vorbei zu schauen.

Zusätzlich zu den Artikeln über konkrete Projekte werde ich auch den einen oder anderen Beitrag zu allgemeineren Themen verfassen. Diese befassen sich unter anderem mit den Fragen:

  • Wie entwickelst du neue Ideen?
  • Wie setzt du Ideen effektiv in die Tat um?
  • Welche Werkzeuge helfen dir dabei?
  • Welche Bücher, Podcasts, Blogs etc. kannst du zur Vertiefung nutzen?

Möchtest du darüber hinaus etwas über mich erfahren dann ließ doch einfach über mich nach.

Warum mache ich das?

Einen Grund habe ich dir ja schon genannt. Ich möchte mehr meiner Ideen in die Tat umsetzen. Ein erster Schritt besteht darin, so vielen Menschen wie möglich davon zu erzählen. Und wo erreiche ich mehr Menschen als im Internet?

Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit neuen Ideen immer zu einem positiven Ergebnis führt. Auch die Auseinandersetzung mit meinen Ideen.

Sei es dadurch, dass deine Anregungen helfen etwas noch besseres aus der ursprünglichen Idee zu machen, oder dadurch, dass ich dir Beispiele gebe, wie du deine Ideen selbst voranbringen kannst.

Es kann aber auch sein, dass sich die Idee als ein Hirngespinst entpuppt oder dass sich mein Vorgehen als falsch erweist. Dann kannst du das hier auch nachlesen und diesen Fehlern aus dem Weg gehen.

Am meisten würde ich mich aber freuen, wenn du gefallen an der Idee findest und dich an der Umsetzung beteiligen möchtest. Das können einfache Kommentare zu den Artikeln sein oder sogar dadurch, dass wir gemeinsam an der Umsetzung arbeiten und aus einer Ein-Mann-Idee somit ein Mehr-Personen-Projekt wird.

Was sind das nun für Ideen?

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Jetzt habe ich dir schon eine Weile von „meinen Ideen“ berichtet. Du stellst dir wahrscheinlich schon die Frage, was das denn nun für Ideen sind? Von welchen wirst du hier als erstes lesen können?

Die Ideen selbst sind inhaltlich weit gestreut. Meist geht es um die Lösung eines Problems, vom dem ich direkt betroffen bin oder von dem mir erzählt wurde.

Im weitesten Sinne haben sie oft mit Software oder dem Internet zu tun, da in meinen Gedanken zur Problemlösung häufig eine App, eine Webseite, ein Programm, ein Algorithmus oder ähnliches auftaucht.

Womit werde ich beginnen?

In der Anfangszeit werde ich zwei Fragen verfolgen.

Die erste Frage beschäftigt sich mit finanzieller Bildung und finanzieller Freiheit.

Die zweite Frage ist daraus entstanden, dass ich lernen möchte, wie ich einen Alexa-Skill entwickeln kann.

Meine Idee besteht nun darin beide Fragen zu kombinieren. Ich werde einen Alexa-Skill entwickeln, welcher in das Themengebiet finanzielle Bildung und finanzielle Freiheit passt.

Mehr dazu werde ich dir in einem der nächsten Posts genauer vorstellen.

Das Blog als Idee

Im Grunde genommen ist dieses Blog ebenfalls aus solch einer Idee entstanden. Es ist aus folgenden Fragen heraus entstanden:

  • Wie kann ich mehr meiner Ideen umsetzen?
  • Wie komme ich in Kontakt mit Menschen, die sich für meine Ideen interessieren?
  • Und vor allem: Wie kann ich meine Erfahrungen so weitergeben, dass andere auch etwas davon haben?

Da dies mein erstes Blog ist, wirst du hier dementsprechend auch den einen oder anderen Beitrag zur Entwicklung des Blogs finden.

Neugierig?

Eventuell bist du jetzt etwas unentschlossen und wartest auf die ersten Beiträge, um besser einschätzen zu können, was dich hier erwartet.

Möglicherweise bist du aber auch skeptisch und du fragst dich, was das ganze hier soll.

Im Idealfall habe ich dich aber neugierig gemacht und du wartest gespannt darauf, was hier in der nächsten Zeit passieren wird.

Aber unabhängig davon, was auf dich zutrifft. Ich freue mich dich in diesem Blog oder auf YouTube, Facebook sowie Twitter wiederzusehen. Ich bin ebenso gespannt auf deine Meinung in Kommentarform oder per E-Mail.

Bis dahin mit besten Grüßen
Manuel


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Wie Ideen Wirklichkeit werden

Herzlich Willkommen auf meinem Blog modbom – Wie Ideen Wirklichkeit werden.

Hier wirst du Artikel finden, in denen ich dir, am Beispiel meines Vorgehens, Wege aufzeigen werde, wie du deine eigenen Ideen Wirklichkeit werden lässt.

modbom – Wie Ideen Wirklichkeit werden ist noch in der Aufbauphase. Daher wirst du hier und auf den benachbarten Plattformen aktuell nur wenige Beiträge finden. Daher bitte ich dich um etwas Geduld.

Behalte deine Neugierde und du kannst direkt dabei sein, wie dieses Projekt wächst.

Möchtest du nun mehr über meinen Blog und meinen Ideen erfahren, dann lade ich dich ein regelmäßig hier vorbeizuschauen.

Besuche auch meine Profile auf YouTube, Facebook und Twitter.

Natürlich kannst du mich auch per Mail info@modbom.de anschreiben.

Ich wünsche dir nun viel Spaß beim Anschauen dieses Blogs.

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